Mittwoch, 3. Oktober 2012

From here to infinity

Das war mehr oder weniger das Motto des gestrigen Tages.
Ich habe ein Mädel kennengelernt, die in dem Marina Bay Sands Hotel arbeitet. Sie hat mich ins Hotel eingeladen und dann sind wir gemeinsam in den 57. Stock und damit in 200m Höhe gefahren, um zu dem Skypark und dem Infinity Pool (ein Schwimmbecken ohne Ende sozusagen) zu kommen.
Normalerweise muss man sich ein Zimmer nehmen, um da hin zu dürfen und das billigste ist 285$ teuer.
Von da oben hatte ich einen wunderschönen Blick auf die Stadt und weitere Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel die Gardens by the Bay, der Formel 1 Rennstrecke oder dem Hafen.



Danach ging es natürlich in den Infinitypool, mit der Skyline als Kulisse.



So verbrachte ich meinen Vormittag.
Danach ging ich noch in die Gardens by the Bay und schaute mich da ein bisschen um.




Mittags ging es in eine große Food Hall, in der Gerichte aus fast jeder asiatischen Küche angeboten wird. Ich entschied mich für malaysisch.
Danach fuhr ich zum Hostel zurück, weil meine Füße weh taten.
Abends fuhren wir dann wieder zu der Food Hall (dieses Mal gabs Nudelsuppe und Dim Sum) und trafen dann noch Mädels, die im gleichen Hostel in Bali gewohnt hatten. Zusammen fuhren wir in die Skybar vom Marina Bay Sands Hotel, denn Mittwoch ist in ganz Singapur Ladies Night und wir haben freien Eintritt und 1 Freigetränk. Oben in der Bar war es richtig cool, denn wir hatten wieder einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline, dieses Mal beleuchtet.



Danach gingen wir noch durch die Stadt zu Clarke Quay, dem Partyviertel der Stadt. Allerdings waren wir dann zu müde, als dass wir noch länger bleiben wollten. Somit gingen wir dann in Ruhe zurück ins Hostel. Auf dem Heimweg konnte man noch die Formel 1 Strecke sehen, da die Abbauarbeiten noch nicht ganz beendet waren.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Einmal von China nach Indien, in den mittleren Osten, zum Regenwald und zurück, bitte

Singapur Tag 2
Heute nahm ich mir die nächsten Stadtviertel vor. Zunächst ging es nach Little India. Da ging es erstmal zum Markt, Obst kaufen und ein bisschen umschauen. In nur wenigen Straßen wurde der größte Teil der indischen Kultur vorgestellt: viele Restaurants, die billiges Essen anbieten, viele Technikläden, viele Musikläden, aus denen die gewohnte Bollywoodmusik schallte, viele Blumenstände, die Girlanden verkauften und natürlich viele Inder. Ich ging durch die bunten Straßen zu den verschiedenen Tempeln, die eher einer Rummelattraktion glichen, da die Statuen mit bunten, blinkenden Lichterketten geschmückt waren.
Danach machte ich mich auf den Weg zum mittleren Osten, bzw. der Arab Street. Da sah es schon ganz anders aus. Zumal eine große Moschee das Bild des Viertels prägte. Dieser Teil der Stadt ist vor allem durch seine vielen Schneider und Klamottenläden bekannt, die ich mir auch in Ruhe anschauen konnte. Außerdem gab es auch hier wieder viele Restaurants zur Auswahl.
Ich wartete das Gebet ab, um mir dann die Moschee anzuschauen. In der Moschee selber durfte man als Tourist nur auf dem gefliesten Boden laufen und nicht in den großen Gebetsraum. Damit war die Ansicht nur begrenzt. Allerdings war es sehr interessant, den Menschen beim Beten zu zu schauen und sich die verschiedenen Informationen zum Islam durch zu lesen.
Weil ich noch viel Zeit hatte, fuhr ich danach mit der U-Bahn zur anderen Seite der Stadt und ging in den botanischen Garten. Im Endeffekt ist es ein riesiger Park, der einen Regenwald und viele verschiedene kleine Gärten, wie der Orchideengarten, der Heilgarten, der Ingwergarten und der Ökogarten zu bieten hat. Ich machte mich auf den Weg zum Orchideengarten, auf der anderen Seite des Parks, um die neue Orchideenart von Kate Middleton und Prinz William anzuschauen. Dort angekommen, wurde mir gesagt, dass diese in einem Gewächshaus ist, weil sie nicht mehr blüht. Dafür konnte ich mir aber andere VIP-Orchideen (von bspw. Lady Thatcher oder Lady Di) und Celebrety-Orchideen (Andrea Bocelli u.a.) anschauen. Danach ging es durch den Ingwergarten durch den Regenwald wieder zurück zur Ubahn und dann ins Hostel.
Später fuhren wir wieder nach Little India und aßen im Marktgebäude leckeres und vor allem billiges indisches Essen.
Luxus pur: ich habe eine eigene, hochgelegene Nische
Little India


Tempel in Little India, voller blinkender Lichterketten

Sultanmoschee, Arab Street


botanischer Garten

Lady Di's Orchidee

Montag, 1. Oktober 2012

You gotta love Singapore

Ja, da bin ich nun, mein letzter Aufenthaltsort, bevor ich wieder nach Hause muss. Also war es heute das letzte Mal Umpacken am Flughafen, mit den neuen Verkehrsmitteln zurecht kommen und das Hostel suchen. Die ersten beiden Sachen waren relativ einfach und ich durfte mit einigen Plastiktüten durch die Flughäfen gehen, obwohl überall steht, dass maximal nur EIN Gepäckstück erlaubt ist. Naja, mir egal.
Der Flughafen in Singapur ist riesig und wirkt teilweise steril, so sauber ist alles und so oft wird einem im wahrsten Sinne des Wortes hinterhergewischt. Ich habe meinen Rucksack wieder vollgepackt und schon war neben mir eine Reinigungskraft, die danach die Stelle wischte. Ich kaufte mir dann eine EZ-Linkkarte, mit der das Fahren mit der U-Bahn nicht nur einfacher, sondern auch billiger ist. Ich hatte auch schnell meine Haltestelle, Chinatown erreicht und war auch gleich in der Straße, in die ich musste. Problem war nur, dass ich vergessen hatte, die Nummer vom Hostel raus zu schreiben und meine Hoffnung, dass die Leute in der Straße das Hostel kennen, relativ schnell zerschlagen wurde. Ich wurde immer zu der anderen Straßenseite geschickt. Nach einer Weile setzte ich mich dann zu McDo, die ja immer Wifi haben und ließ mir dann, nach meiner Bestellung, das Passwort geben. Leider funktionierte das irgendwie nicht und ich ging noch einmal die Straße hoch und runter, in der Hoffnung, nun das Hostel zu entdecken. Ja, irgendwie und irgendwann ist das auch geschehen. Das Hostel ist super und mega zentral, also alles paletti. Nach einer kurzen Pause ging ich raus, um ein bisschen Chinatown zu erkunden. Sehr interessant und anders, als Chinatown in London oder New York City. In den Fenstern hängen keine Enten oder Hühner zum Beispiel. Danach nahm ich die U-Bahn zum Quai und Singapore River. Dort lief ich eine Weile lang und sah so die Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Rückzu lief ich durch den CBD - Central Business District zurück zum Hostel, was sich als schneller herausstellte, als gedacht. Da das Essen in Singapur sehr teuer sein kann, ging ich zum chinesischen Food Market und aß da ein gutes und billiges Essen.
Chinatown


Buddha Tooth Relic Temple - es war der Zahn des Buddhas zu sehen, ob der echt ist, steht in den Sternen

Tausende Buddhas

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Wahrzeichen I

Wahrzeichen II

Mal wieder von sich hören lassen...

Ja, die letzten Tage habe ich mich nicht gemeldet, weil eigentlich nicht viel passiert ist.
Am Freitag machte ich mich auf den Weg von Ubud nach Kuta, dem Partyort der Australier. Eigentlich hatte ich nicht vor, dahin zu fahren und wollte in den Süden von Bali, aber dann hätte ich früher wieder weggemusst, weil es schwierig ist, vom Süden zum Flughafen zu kommen. Da mein Flug auch noch früh morgens ging, habe ich dann den einfachen Weg gewählt und bin nach Kuta gefahren, was in einer laufbaren Distanz zum Flughafen liegt.
Also wartete ich einsam vor einem kleinen Laden auf den Bus, der mich abholen sollte. Nach einer halben Stunde ging ich in den Laden und fragte, ob die Verkäufer nicht bei dem Busunternehmen anrufen könnten und nachfragen könnten, ob sie mich eventuell vergessen haben. Der eine Verkäufer winkte nur ab und verwies auf die Uhr und dann auf die Straße. Bei den Straßenverhältnissen muss ich mir keine Gedanken machen. Nach einer Stunde Wartezeit kam der Bus auch wirklich und sammelte mich ein.
In Kuta angekommen, stellte sich heraus, dass es genauso ist, wie ich es mir vorgestellt habe: viele viele Souvenir- und Klamottenläden, Bars und Restaurants. Da es mir aber als schlimmer beschrieben wurde, war ich dann doch zufrieden, dass es nicht so schlimm ist. Ich wollte sowieso nur die letzten Tage auf Bali genießen und am Strand sein.
Am nächsten Tag ging es tatsächlich zum Strand, faulenzen, sonnen und lesen. Obwohl ich die meiste Zeit im Schatten lag, habe ich mir einen Sonnenbrand geholt. Als wir zudem gerade unsere Strandresidenz bezogen haben, wurde neben uns eine Zelebration abgehalten, die nur alle 25 Jahre gefeiert und nur an diesem Strand abgehalten wird. Es wurde zu einem bestimmten Gott gebetet und alle möglichen Gegenstände im Meer geweiht, wie etwa Puppen, Spiegel, Blumengaben und so weiter. Dazu gab es die ganze Zeit Gebete und Gesang. Weiterhin wurden eine Ente und ein Huhn zunächst im Meer geweiht, dann einige Federn ausgerupft und dann zu guter Letzt ins Meer geworfen. Die Ente war relativ clever und ist lebendig wieder rausgekommen, das Huhn hat leider die Wellen nicht überlebt. Dieses Ritual soll Glück bringen, wenn eins der Tiere überlebt.
Nach 4 Stunden war der Spuk vorbei und alle gingen wieder zurück zu ihrem Laster und fuhren davon. Ja, Kinder und mehrere Menschen werden bevorzugt in Lastwagen transportiert, was teilweise ein bisschen makaber aussieht, wenn einem kleine Kinderhände aus den überfüllten Lastern winken.
Am nächsten Tag machte ich das, was eigentlich alle in Kuta machen: surfen. Ich buchte eine Surfstunde bei einer Schule. Das war gar nicht so einfach, aber im Endeffekt schaffte ich es doch, einige Male aufzustehen und ein bisschen zu surfen. Das Schwerste war allerdings, mit dem Board wieder zurück ins tiefe Wasser zu gehen, weil die Strömung sehr stark und der Boden sehr uneben war. Ich habe eine Menge Wasser geschluckt und mehrmals mein Board wieder einsammeln müssen.
Abends ging es dann zu einem BBQ-Buffet von einem Club auf der Dachterasse, sehr lecker.
Heute morgen stand ich um 5h30 auf, um in Ruhe zu packen und zu Frühstücken. Danach lief ich zum Flughafen, weil ich gelesen habe, dass dieser in Laufdistanz ist. Nach einer guten Stunde war ich auch am Eingang vom Flughafengelände, wo mich ein Polizist auf seinem Motorrad einsammelte und mich dann zum richtigen Eingang brachte, welcher noch ein gutes Stück entfernt war.
Der Flug selber war unspektakulär und ruhig, ich habe garnicht mitbekommen, wie wir gelandet sind.
Mehr über Singapur im nächsten Eintrag :D