Mittwoch, 3. Oktober 2012

From here to infinity

Das war mehr oder weniger das Motto des gestrigen Tages.
Ich habe ein Mädel kennengelernt, die in dem Marina Bay Sands Hotel arbeitet. Sie hat mich ins Hotel eingeladen und dann sind wir gemeinsam in den 57. Stock und damit in 200m Höhe gefahren, um zu dem Skypark und dem Infinity Pool (ein Schwimmbecken ohne Ende sozusagen) zu kommen.
Normalerweise muss man sich ein Zimmer nehmen, um da hin zu dürfen und das billigste ist 285$ teuer.
Von da oben hatte ich einen wunderschönen Blick auf die Stadt und weitere Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel die Gardens by the Bay, der Formel 1 Rennstrecke oder dem Hafen.



Danach ging es natürlich in den Infinitypool, mit der Skyline als Kulisse.



So verbrachte ich meinen Vormittag.
Danach ging ich noch in die Gardens by the Bay und schaute mich da ein bisschen um.




Mittags ging es in eine große Food Hall, in der Gerichte aus fast jeder asiatischen Küche angeboten wird. Ich entschied mich für malaysisch.
Danach fuhr ich zum Hostel zurück, weil meine Füße weh taten.
Abends fuhren wir dann wieder zu der Food Hall (dieses Mal gabs Nudelsuppe und Dim Sum) und trafen dann noch Mädels, die im gleichen Hostel in Bali gewohnt hatten. Zusammen fuhren wir in die Skybar vom Marina Bay Sands Hotel, denn Mittwoch ist in ganz Singapur Ladies Night und wir haben freien Eintritt und 1 Freigetränk. Oben in der Bar war es richtig cool, denn wir hatten wieder einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline, dieses Mal beleuchtet.



Danach gingen wir noch durch die Stadt zu Clarke Quay, dem Partyviertel der Stadt. Allerdings waren wir dann zu müde, als dass wir noch länger bleiben wollten. Somit gingen wir dann in Ruhe zurück ins Hostel. Auf dem Heimweg konnte man noch die Formel 1 Strecke sehen, da die Abbauarbeiten noch nicht ganz beendet waren.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Einmal von China nach Indien, in den mittleren Osten, zum Regenwald und zurück, bitte

Singapur Tag 2
Heute nahm ich mir die nächsten Stadtviertel vor. Zunächst ging es nach Little India. Da ging es erstmal zum Markt, Obst kaufen und ein bisschen umschauen. In nur wenigen Straßen wurde der größte Teil der indischen Kultur vorgestellt: viele Restaurants, die billiges Essen anbieten, viele Technikläden, viele Musikläden, aus denen die gewohnte Bollywoodmusik schallte, viele Blumenstände, die Girlanden verkauften und natürlich viele Inder. Ich ging durch die bunten Straßen zu den verschiedenen Tempeln, die eher einer Rummelattraktion glichen, da die Statuen mit bunten, blinkenden Lichterketten geschmückt waren.
Danach machte ich mich auf den Weg zum mittleren Osten, bzw. der Arab Street. Da sah es schon ganz anders aus. Zumal eine große Moschee das Bild des Viertels prägte. Dieser Teil der Stadt ist vor allem durch seine vielen Schneider und Klamottenläden bekannt, die ich mir auch in Ruhe anschauen konnte. Außerdem gab es auch hier wieder viele Restaurants zur Auswahl.
Ich wartete das Gebet ab, um mir dann die Moschee anzuschauen. In der Moschee selber durfte man als Tourist nur auf dem gefliesten Boden laufen und nicht in den großen Gebetsraum. Damit war die Ansicht nur begrenzt. Allerdings war es sehr interessant, den Menschen beim Beten zu zu schauen und sich die verschiedenen Informationen zum Islam durch zu lesen.
Weil ich noch viel Zeit hatte, fuhr ich danach mit der U-Bahn zur anderen Seite der Stadt und ging in den botanischen Garten. Im Endeffekt ist es ein riesiger Park, der einen Regenwald und viele verschiedene kleine Gärten, wie der Orchideengarten, der Heilgarten, der Ingwergarten und der Ökogarten zu bieten hat. Ich machte mich auf den Weg zum Orchideengarten, auf der anderen Seite des Parks, um die neue Orchideenart von Kate Middleton und Prinz William anzuschauen. Dort angekommen, wurde mir gesagt, dass diese in einem Gewächshaus ist, weil sie nicht mehr blüht. Dafür konnte ich mir aber andere VIP-Orchideen (von bspw. Lady Thatcher oder Lady Di) und Celebrety-Orchideen (Andrea Bocelli u.a.) anschauen. Danach ging es durch den Ingwergarten durch den Regenwald wieder zurück zur Ubahn und dann ins Hostel.
Später fuhren wir wieder nach Little India und aßen im Marktgebäude leckeres und vor allem billiges indisches Essen.
Luxus pur: ich habe eine eigene, hochgelegene Nische
Little India


Tempel in Little India, voller blinkender Lichterketten

Sultanmoschee, Arab Street


botanischer Garten

Lady Di's Orchidee

Montag, 1. Oktober 2012

You gotta love Singapore

Ja, da bin ich nun, mein letzter Aufenthaltsort, bevor ich wieder nach Hause muss. Also war es heute das letzte Mal Umpacken am Flughafen, mit den neuen Verkehrsmitteln zurecht kommen und das Hostel suchen. Die ersten beiden Sachen waren relativ einfach und ich durfte mit einigen Plastiktüten durch die Flughäfen gehen, obwohl überall steht, dass maximal nur EIN Gepäckstück erlaubt ist. Naja, mir egal.
Der Flughafen in Singapur ist riesig und wirkt teilweise steril, so sauber ist alles und so oft wird einem im wahrsten Sinne des Wortes hinterhergewischt. Ich habe meinen Rucksack wieder vollgepackt und schon war neben mir eine Reinigungskraft, die danach die Stelle wischte. Ich kaufte mir dann eine EZ-Linkkarte, mit der das Fahren mit der U-Bahn nicht nur einfacher, sondern auch billiger ist. Ich hatte auch schnell meine Haltestelle, Chinatown erreicht und war auch gleich in der Straße, in die ich musste. Problem war nur, dass ich vergessen hatte, die Nummer vom Hostel raus zu schreiben und meine Hoffnung, dass die Leute in der Straße das Hostel kennen, relativ schnell zerschlagen wurde. Ich wurde immer zu der anderen Straßenseite geschickt. Nach einer Weile setzte ich mich dann zu McDo, die ja immer Wifi haben und ließ mir dann, nach meiner Bestellung, das Passwort geben. Leider funktionierte das irgendwie nicht und ich ging noch einmal die Straße hoch und runter, in der Hoffnung, nun das Hostel zu entdecken. Ja, irgendwie und irgendwann ist das auch geschehen. Das Hostel ist super und mega zentral, also alles paletti. Nach einer kurzen Pause ging ich raus, um ein bisschen Chinatown zu erkunden. Sehr interessant und anders, als Chinatown in London oder New York City. In den Fenstern hängen keine Enten oder Hühner zum Beispiel. Danach nahm ich die U-Bahn zum Quai und Singapore River. Dort lief ich eine Weile lang und sah so die Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Rückzu lief ich durch den CBD - Central Business District zurück zum Hostel, was sich als schneller herausstellte, als gedacht. Da das Essen in Singapur sehr teuer sein kann, ging ich zum chinesischen Food Market und aß da ein gutes und billiges Essen.
Chinatown


Buddha Tooth Relic Temple - es war der Zahn des Buddhas zu sehen, ob der echt ist, steht in den Sternen

Tausende Buddhas

.
Wahrzeichen I

Wahrzeichen II

Mal wieder von sich hören lassen...

Ja, die letzten Tage habe ich mich nicht gemeldet, weil eigentlich nicht viel passiert ist.
Am Freitag machte ich mich auf den Weg von Ubud nach Kuta, dem Partyort der Australier. Eigentlich hatte ich nicht vor, dahin zu fahren und wollte in den Süden von Bali, aber dann hätte ich früher wieder weggemusst, weil es schwierig ist, vom Süden zum Flughafen zu kommen. Da mein Flug auch noch früh morgens ging, habe ich dann den einfachen Weg gewählt und bin nach Kuta gefahren, was in einer laufbaren Distanz zum Flughafen liegt.
Also wartete ich einsam vor einem kleinen Laden auf den Bus, der mich abholen sollte. Nach einer halben Stunde ging ich in den Laden und fragte, ob die Verkäufer nicht bei dem Busunternehmen anrufen könnten und nachfragen könnten, ob sie mich eventuell vergessen haben. Der eine Verkäufer winkte nur ab und verwies auf die Uhr und dann auf die Straße. Bei den Straßenverhältnissen muss ich mir keine Gedanken machen. Nach einer Stunde Wartezeit kam der Bus auch wirklich und sammelte mich ein.
In Kuta angekommen, stellte sich heraus, dass es genauso ist, wie ich es mir vorgestellt habe: viele viele Souvenir- und Klamottenläden, Bars und Restaurants. Da es mir aber als schlimmer beschrieben wurde, war ich dann doch zufrieden, dass es nicht so schlimm ist. Ich wollte sowieso nur die letzten Tage auf Bali genießen und am Strand sein.
Am nächsten Tag ging es tatsächlich zum Strand, faulenzen, sonnen und lesen. Obwohl ich die meiste Zeit im Schatten lag, habe ich mir einen Sonnenbrand geholt. Als wir zudem gerade unsere Strandresidenz bezogen haben, wurde neben uns eine Zelebration abgehalten, die nur alle 25 Jahre gefeiert und nur an diesem Strand abgehalten wird. Es wurde zu einem bestimmten Gott gebetet und alle möglichen Gegenstände im Meer geweiht, wie etwa Puppen, Spiegel, Blumengaben und so weiter. Dazu gab es die ganze Zeit Gebete und Gesang. Weiterhin wurden eine Ente und ein Huhn zunächst im Meer geweiht, dann einige Federn ausgerupft und dann zu guter Letzt ins Meer geworfen. Die Ente war relativ clever und ist lebendig wieder rausgekommen, das Huhn hat leider die Wellen nicht überlebt. Dieses Ritual soll Glück bringen, wenn eins der Tiere überlebt.
Nach 4 Stunden war der Spuk vorbei und alle gingen wieder zurück zu ihrem Laster und fuhren davon. Ja, Kinder und mehrere Menschen werden bevorzugt in Lastwagen transportiert, was teilweise ein bisschen makaber aussieht, wenn einem kleine Kinderhände aus den überfüllten Lastern winken.
Am nächsten Tag machte ich das, was eigentlich alle in Kuta machen: surfen. Ich buchte eine Surfstunde bei einer Schule. Das war gar nicht so einfach, aber im Endeffekt schaffte ich es doch, einige Male aufzustehen und ein bisschen zu surfen. Das Schwerste war allerdings, mit dem Board wieder zurück ins tiefe Wasser zu gehen, weil die Strömung sehr stark und der Boden sehr uneben war. Ich habe eine Menge Wasser geschluckt und mehrmals mein Board wieder einsammeln müssen.
Abends ging es dann zu einem BBQ-Buffet von einem Club auf der Dachterasse, sehr lecker.
Heute morgen stand ich um 5h30 auf, um in Ruhe zu packen und zu Frühstücken. Danach lief ich zum Flughafen, weil ich gelesen habe, dass dieser in Laufdistanz ist. Nach einer guten Stunde war ich auch am Eingang vom Flughafengelände, wo mich ein Polizist auf seinem Motorrad einsammelte und mich dann zum richtigen Eingang brachte, welcher noch ein gutes Stück entfernt war.
Der Flug selber war unspektakulär und ruhig, ich habe garnicht mitbekommen, wie wir gelandet sind.
Mehr über Singapur im nächsten Eintrag :D

Donnerstag, 27. September 2012

Eat, Shop, Ubud

Die letzten zwei Tage in Ubud waren wirklich richtig schön und ich verbrachte die meiste Zeit mit Spaziergängen. Gestern morgen ging ich 3h die nähere Umgebung erkunden, was im Endeffekt bedeutete, durch Reisfelder zu laufen. Auf dem Rückweg habe ich eine kleine Tempelanlage gefunden und als ich sie mir anschauen wollte, kam eine Frau und gab mir sogleich einen Sarong und einen Gürtel, was Pflicht ist, in einem Tempel zu tragen. Danach erklärte sie mir mit Händen und Füßen alle Gebäude. Also weiß ich jetzt, wo in Tempelanlagen gebetet, getanzt, gegessen und geschlafen wird. Danach zeigte sie mir, wie ich aus Kokosnussblättern kleine Körbchen basteln kann.
Mittags wartete ich auf Kim und gemeinsam schauten wir uns noch ein bisschen mehr von der Stadt an. Abends gingen wir in ein typisch balinesisches Tanztheater, was sehr interessant war.
Heute morgen mieteten wir uns Fahrräder und fuhren zu dem nahegelegenen Elefantentempel aus dem 11. Jahrhundert und danach zum Yeh Pulu, ein Steinrelief aus dem 14. Jahrhundert.
Mittags ruhten wir uns nach einem Snack aus und gingen danach noch einmal in die Stadt, um die Fahrrader zurückzubringen und noch ein bisschen zu bummeln.
Abends gingen wir ein letztes mal gemeinsam essen, da ich morgen weiter reisen werde.






Übrigens, das Essen hier in Ubud ist so lecker und es gibt so viele verschiedene kleine Restaurants mit vielen leckeren Gerichten. So haben wir uns die letzten Tage durch typisch balinesisches Hühnchen mit Avocado, Zitronen-Mohn-Kuchen, Hühnchen Saté, Hühnchen mit Kokosnuss, Tempesandwich mit Süßkartoffelchips, glutenfreier Orangen-Mandel-Tarte und und und probiert.

Dienstag, 25. September 2012

Ubud, das kleine Shoppingparadies

Genau 48 Stunden war ich auf den Gilies und das hat auch gereicht. Leider habe ich zu spät meine Fähre und Rückfahrt angemeldet, sodass ich die um 7 Uhr morgens nehmen musste. Also stand ich schon um 6h auf und machte mich auf den Weg zur Fähre. Glücklicherweise waren 10 andere Personen genauso langsam wie ich und wir waren insgesamt nur 11 Mitfahrer. Das war ganz gut, denn so hatte jeder einen Schlafplatz. Außerdem war das Meer ziemlich aufgewühlt und die Wellen sehr hoch, sodass die Überfahrt ziemlich grob und "bumpy" war.
In Padang Bai ging es dann mit dem Shuttlebus nach Ubud, wo ich mir erst einmal eine Unterkunft suchen musste. Ist gar nicht so einfach, weil alle den gleichen Preis haben und ich aber nicht bereit war, diesen zu bezahlen und daher versuchte, zu verhandeln. Im Endeffekt und nach 10 Versuchen fand ich dann doch noch ein Hostel, dass mir für 100.000 Rupia die Nacht alle Wünsche erfüllt, nämlich eine heiße Dusche, Frühstück und Internet (special price for special lady - gern genutzter Spruch in Asien). Damit spare ich also 50.000 pro Nacht. Sehr gut.
Nach einer kurzen Pause machte ich mich auf, um mir die Stadt anzuschauen. Die besteht zum größten Teil aus kleinen Boutiquen, Spas, Restaurants und kleinen Cafes. Außerdem besteht Ubud aus vielen Höfen, die sich durch einige Häuser, meistens Bungalows und kleinen Tempeln auszeichnen. In so einem Homestay schlafe ich auch. Um also zu seinem Zimmer zu gelangen, muss ich erst durch ein großes Tor, dann durch den Garten, am Tempel vorbei.

florale Opfergaben eines Tempels

Eingang zu einem Häuserkomplex
Abends gab es dann noch Gado Gado für mich, sehr lecker.

Montag, 24. September 2012

Gilie Island

Nun verbrachte ich also meine letzten 2 Tage auf Gilie Trawangan, die größte der drei kleinen Gilie Inseln.
Und ich muss sagen, es ist paradiesisch hier! Weiße Strände, türkises und satt blaues Meer, keine Autos und Motorräder, kein Stress. Am liebsten würde ich hier länger bleiben...
Gestern morgen sind wir mit der Schnellfähre von Bali nach Gilie T gefahren. Ich habe mich zwischendurch in die Tür gesetzt und hatte somit einen schönen Blick auf das Meer und die Inseln. Mit einmal schwappte eine große Welle über das Boot und ich war total durchnässt. Die Crew hat sich auch total erschrocken und mich sofort ins Boot gezogen. Naja, es war eh richtig war und die Abkühlung kam eigentlich gerade recht.
Auf Gilie T angekommen, checkte ich in mein Hostel ein, dass gleich am Strand lag. Danach machte ich mich zu einem langen Spaziergang um die Insel auf. Zwischendurch erklomm ich noch den Berg und hatte damit einen wunderschönen Blick auf Lombok und die anderen beiden Gilie Inseln.
Zurück im Hostel angekommen, schnappte ich mir mein Buch und legte mich an den Strand und faulenzte nur. Das war prima.
Abends ging ich dann noch essen und dann später ins Irish Pub.
Auf dem Markt habe ich noch einen megaleckeren Eierkuchen gekauft, der eigentlich ein großer dicker Kuchen mit Füllung war.
Heute machte ich mich zu einer Schnorcheltour auf, denn ich hatte eigentlich nur noch ein Item auf meiner Liste der zusehenden Tiere: Schildkröten.
Mit einem Glasbodenboot ging es dann auch zu drei verschiedenen Stellen an allen Inseln. Auf Gilie Air haben wir Mittagspause gemacht, aber ich konnte mich nicht aufraffen, mir die Insel besser anzuschauen, deswegen blieb ich einfach am Strand.
Während des Schnorchelns habe ich wieder tausende verschiedene Fische gesehen, deren Namen ich nicht kenne und auch 2 große Schildkröten. Die Korallen hier sind auch viel verschiedener und bunter als in Thailand. Bei unserer letzten Schnorchelstation wurde uns noch Brot gegeben, damit wir die Fische füttern konnten. Dabei sollte man das Brot in der Hand lassen, damit die Fische nah an einen ran kommen. In der Tat war ich innerhalb kürzester Zeit von einem Fischschwarm vieler verschiedener Fische umringt, die alle mein Brot essen wollten. Das war schon ziemlich cool.
Wieder auf Gilie T suchte ich das Schildkröten Sanctuary, welches Schildkröten aufzieht und dann in der Freiheit aussetzt oder sich darum kümmert, dass Schildkröteneier geschützt bleiben etc.
In Wirklichkeit waren es nur 2 Becken, in denen ein paar Schildkröten rum schwammen.
Abends ging es noch ins Fischlokal und dann wieder zurück auf den Markt, Eierkuchen essen.




Glassbodenboot

Sonnenuntergang über Bali
Morgen gehts dann endlich richtig nach Bali und ich musste leider die erste Fähre, nämlich die um 7h, nehmen.

Samstag, 22. September 2012

4° in Indonesien sind möglich...

Die letzten Tage war ich auf Tour und verbrachte die meiste Zeit in einem Minibus.
Vorgestern ging es los und wir fuhren in Richtung Mount Bromo und übernachteten in einem deutschen Gasthaus mit ekelhaften Essen. Am nächsten Tag ging es schon um 3h30 aus den Federn, da wir auf die Aussichtsplattform fahren wollten, um den Sonnenaufgang über Mount Bromo, einem aktiven Vulkan, zu betrachten. Da es sehr kalt war, nämlich 4°C, mussten wir unsere dicksten Sachen anziehen.
Da wir nicht durch die dunklen Straßen laufen wollten, nahmen wir den Jeep und waren innerhalb 20 Minuten am Fuße des Berges angekommen. Wir mussten nur noch eine halbe Stunde den Berg hochlaufen und waren dann endlich auf der Aussichtsplattform. Genau rechtzeitig, denn die Sonne war schon auf aufgehen (sein). Auf der Aussichtsplattform selber war es ziemlich voll und viele Menschen drängten sich um den besten Platz, um da das beste Foto zu machen.
Der Sonnenaufgang war weniger spektakulär, der Blick war super. Wir hatten einen super Ausblick auf die vielen Berge und Vulkane in der Umgebung.
Nachdem wir unsere Fotos gemacht hatten, ging es zurück ins Hostel und gleich duschen, da der Weg sehr sehr staubig und sandig war.
Dann ging es in den Minibus und auf in Richtung Sempol, unserem nächsten Domizil für die Nacht. Abends kamen wir auch pünktlich zu einem großen und angenehmen Abendessen an.
Am nächsten Tag ging es um 5h in Richtung Ijen. Dort angekommen erwartete uns neben der bereits gewohnten Kälte und ziemlich steiler Berg und eine anderthalb stündige Wanderung auf den Gipfel.
Ijen ist sehr bekannt für seinen Schwefelabbau auf Java und seinen türkisen Vulkansee.
Neben uns liefen die Einheimischen, die den Schwefel aus den Vulkankrater an den Fuß des Berges brachten, damit der Schwefel weiter transportiert und verarbeitet werden kann. Teilweise trugen die Männer 80 Kilo und bekommen dafür maximal 6€ am Tag.
Nach einem beschwerlichen und rutschigen Abstieg ging es wieder in den Minibus und wir nahmen Fahrt in Richtung Bali auf.
Lange, lange ging die Fahrt, wir mussten mehrmals warten und in Ketapang, dem Fährort auf Java, mussten wir eine halbe Stunde auf einen Bus warten, der nicht kam. Dann sollten wir auf die Fähre laufen, weil eben kein Bus da war. Die Fährfahrt war angenehm, die folgende Busfahrt leider nicht. Wir brauchten für ca 120km mehr als 5h und auch in Denpasar angekommen, mussten wir uns ein Taxi organisieren, dass uns nach Patang Bai, unserem heutigen Ziel brachte. Gegen 11 sind wir hier endlich angekommen und mussten nur noch das Hostel suchen, was allerdings ein bisschen schwierig war, weil es gut versteckt ist.
Jetzt endlich sind wir aber da und können den Abend ausklingen lassen.

Impressionen der letzten Tage (chronologisch geordnet):




C'est moi





Dienstag, 18. September 2012

Tour D: Borobudur & Prambanan (No Sunrise) (9h)

Diese Tour stand also diesen Tag auf dem Programm.
Pünktlich um 4h klingelte unser Wecker und pünktlich um 5h ging es früh morgens los zu den Tempeln in der Umgebung. Viel habe ich von der Fahrt nicht mitbekommen, weil ich im Bus gleich eingeschlafen bin. Beim Borobudur angekommen, waren wir zum Glück nur wenige Touristen, die sich diesen Tempel anschauen wollten. Der Tempel hat auch gerade erst aufgemacht und somit hatten wir die meiste Zeit alles für uns allein. Die Sonne schien auch schon wunderschön und war noch nicht so heiß, sodass man sich alles in Ruhe anschauen konnte. Gegen 7h durften anscheinend auch die Einheimischen in die Tempelanlage, denn plötzlich waren wir von Schulkindern umringt, die uns in ein langes Gespräch über Deutschland, Essen, Filme, etc. wickelten.
Nachdem wir mit der Besichtigung fertig waren, ging es mit dem Bus weiter zum nächsten Tempel. Dieser war aber sehr klein und ich hatte keine Lust, Eintritt dafür zu bezahlen. Stattdessen gingen wir in das Kloster, welches gleich um die Ecke war. Das war meiner Meinung nach im Endeffekt viel schöner.
Dann ging es wieder in gewohnter Manier ab in den Bus und zur letzten Tempelanlage. Leider waren die meisten Tempel durch ein großes Erdbeben 2006 zerstört worden, sodass eigentlich -abgesehen vom Haupttempel- nur noch Ruinen zu sehen waren. Damit waren wir also dann auch relativ schnell durch.
Zurück in Yogya gab es einen kleinen Snack und dann ging es zum Vogelmarkt. Dafür mieteten wir uns ein Becak, eine Art Rikscha. Leider war unser Fahrer schon etwas älter und ächzte die ganze Zeit beim Fahren. Außerdem hatten wir den Eindruck, dass wir zu Fuß schneller wären und das uns der gute Mann gleich zusammenbrechen wird. Irgendwie hat er es dann aber doch geschafft, uns zum Vogelmarkt zu bringen.
Der Markt begrüßte uns mit vielen vielen Vogelkäfigen, vollgestopft mit Vögeln, Wellensittichen, Krähen, Hühner, Eulen, kleine und große Vögel. Dazu gab es an anderen Ständen Insekten jeglicher Art, Skorpione, Schlangen, Mäuse, Hamster, Kaninchen, Katzen- und Hundebabys und viele viele andere Tiere.
Im Endeffekt war es ein Zoofachgeschäft im Freien mit Konzentration auf Vögel.
Zurück im Hostel ging es erstmal in den wohlverdienten Pool. Danach gabs Essen und ein großes, leckeres Bintang.

Fotos, Fotos!

Pünktlich um um 24h geht das Internet nicht mehr und die Fotos wollten sich auch nicht mehr hochladen lassen.
Also hier, wie versprochen, Impressionen aus Java und Yogyakarta:







Montag, 17. September 2012

Yogya

Nun bin ich also 544km östlich durch Java gereist und befinde mich nun in Yogyakarta, oder kurz: Yogya.
Gestern ging mein Tag schon relativ früh los, mein Zug fuhr um halb 9 und ich musste schon um 8 am Bahnhof sein. Mein Ziel: Bandung und damit der Tangkuban Perahu, ein Vulkan. Leider ist dieser noch aktiv und seit einigen Tagen sogar so aktiv, dass die indonesische Regierung ein Besuchsverbot ausgesprochen hat. In Bandung angekommen, wurde mir aber versichert, dass der Park auf jeden Fall offen hat. Also bin ich mit einem Minibus in den nächsten Ort gefahren (was für 15km über eine Stunde gedauert hat, weil der Fahrer ständig anhalten musste und vermeintliche Mitfahrer einsteigen lassen wollte). Im Bus wurde mir von 4 verschiedenen Personen gleichzeitig erklärt, dass der Park zu hat und ich nicht reinkommen werde.
Also stieg ich in Lembang aus und sah mich dort um. Viel zu sehen gab es nicht und da es mittags war, ging ich in ein Restaurant und bestellte für 3€ die Spezialität des Hauses, das war also gebratene Ente mit Mangold, Reis, Tofu und Tempe (eine Art Sojabrot mit Bohnen).
Danach entdeckte ich noch eine christliche Kirche mit Superausblick, bevor ich mich auf den Rückweg nach Bandung machte, da mein Zug nach Yogya noch am gleichen Tag fahren sollte. Zum Glück bin ich früher zurück, als geplant. Denn dieses Mal standen wir ca. 2h im Stau. Dem Fahrer wurde das dann zwischendurch zu viel und er ist auf dem Bürgersteig die Straßen runter gefahren.
Den Zug noch erwischt, ging es dann also die nächsten 8 1/2h in Richtung Yogya.
Im Zug selber hatte ich also genügend Zeit mit meinem indonesischen Umfeld Kontakt aufzunehmen und mich mit Händen und Füßen zu verständigen.

Nachts kam ich in Yogya an und fuhr mit dem Taxi zum Hostel. Da ich kein Zimmer reserviert hatte (ich wurde durch die Züge in Thailand gelehrt, mit einer Verspätung von 4h zu rechnen; leider wurde ich in Indonesien eines besseren gelehrt, da kommen die Züge pünktlich an), legte ich mich auf die Bank und schlief, bis der Inhaber 3h später aufwachte und mich ins Zimmer ließ.
Nach einem kurzen, aber erholsamen Schlaf ging es nach einem Frühstück in die Stadt.
Yogya ist eine schöne, alte Stadt mit einem impressiven Palast, lauten und angenehmen Markt, sowie interessanten Batikläden und -werkstätten überall.
Abends ging es noch einmal raus Essen und auf ein Bier. Bintang heißt das hier und schmeckt wie Heineken - nicht ganz, wie mir die Holländerin gleich erklärte.

Anbei einige Impressionen aus der Stadt

Freitag, 14. September 2012

Jakarta - nichts für schwache Nerven

Heute stand also Jakarta auf dem Plan.
Eigentlich wollte ich zu der Isitiqlal, der größten Moschee in Indonesien. Aber ich habe mich ein bisschen verlaufen und endete am MONSA, dem Nationalmusum, das zu gleich das große Monument ist. Also entschied ich mich, lieber dahin zu gehen und dann auf den Turm zu fahren. Oben auf dem Turm angekommen, hatte ich einen schönen Blick auf die Stadt - wenn der Smog nicht wär. Man hatte also eine Sichtweite von ca. 200 Metern.
Nebenbei durfte ich auch für viele andere, indonesische Touristen Fotomodel spielen und wurde ständig fotografiert. Ich hatte also dann innerhalb kürzester Zeit viele Freunde gemacht.
Den Gang zur Isiqlal konnte ich mir sparen, da ich jedoch einen wunderschönen Blick auf die Moschee hatte. Da ich mir auch sicher bin, dass ich nicht rein gehen darf (da es schon fast 14h war und von 14-17 Uhr gebetet wird), ließ ich es sein und machte ich stattdessen mit dem Bus auf in die Altstadt.
Altstadt bedeutet in Jakarta 120 alte Gebäude (na Mensch) und eine Ansammlung von Museen. War also auch nicht so spektakulär. Ich traf auch eine Schulklasse, die mich ausfragte, was ich über Indonesien und Jakarta denke.
Danach wollte ich noch zum alten Fischmarkt und zum alten Hafen. Nach einer Weile bemerkte ich, dass ich die einzige Touristin und Frau in dem Gebiet war und die Männer mich die ganze Zeit freundliche grüßten. Deswegen machte ich eine kurze und enttäuschende Runde, da der Fischmarkt war nicht zu finden und der alte Hafen war ein einziges Gebäude inmitten von Containern. Also ging es zurück in die Altstadt, in der sich gerade ein Abendmarkt vorbereitete, bei dem man allerhand Kitsch kaufen konnte.
Danach ging es mit dem Bus zurück zum Hostel. Abends war ich mit den beiden deutschen Mädels aus dem Hostel noch etwas essen.

So, und warum mein ich, Jakarta ist nichts für schwache Nerven?
Jakarta zeichnet sich durch die vielen tausend Autos und Motorräder aus. Das bringt nicht nur Smog, sondern auch ein Verkehrschaos, was aber irgendwie noch ein System hat. Fußgänger gibt es in der Stadt weniger, was sich vor allem dadurch zeigt, dass es keine vorgesehenen Stellen gibt, an denen die Fußgänger über die teilweise 5-spurigen Straßen gehen. Deswegen muss man sich da durch zwingen und teilweise mitten auf der Straße warten, um dann schnell durch die vielen Motos und Autos zu schlüpfen.
Ansonsten ist man als westlicher Tourist immer ein Exot, der ständig angesprochen und fotografiert wird. Die Leute wollen ständig mit einem ins Gespräch kommen und fassen dich gerne an etc. Deswegen ist das nach einer Weile auch anstrengend.

Donnerstag, 13. September 2012

Auf in ein neues Land

Die letzten Tage waren sehr erholsam und faul. Wir haben nichts gemacht, sondern sind an die verschiedenen Strände von Sihanoukville gefahren oder gelaufen. An meinem letzten Tag regnete es, so dass wir ins Kino gegangen sind.
Abends wurde ich dann mit dem Nachtbus abgeholt, der aus halben Liegen und Sitzen bestand, was für mich sehr unbequem war, da ich kaum Platz für meine Beine hatte. Irgendwie konnte ich dann aber doch noch knappe 2 Stunden schlafen.
Natürlich kamen wir über pünktlich in Phnom Penh an und hatten ausnahmsweise keine Verspätung. Am Busstand fragte ich noch einmal nach, ob der Flughafen auf hat und man sich einfach reinsetzen kann. Ja, natürlich war die Antwort. Also fuhr ich mit dem letzten Bargeld, was ich noch hatte, zum Flughafen. In der Tat war er noch offen, jedoch nur noch für 10 Minuten. Der Securitymann erklärte mir, ich könnte nicht drin sitzen, weil er alle Türen zu macht. Ich soll bitte in ein Hostel gehen oder draußen warten. Ich erklärte ihm, dass ich als Frau bestimmt nicht draußen warte, aber er ließ sich nicht erweichen. Also setzte ich mir genau vor ihm vor das Fenster und lächelte ab und zu rein. Während meines Wartens machte ich Bekanntschaft mit einem Taxifahrer, der mich fragte, warum ich nicht in einem Hostel bin. Die Khmer wollten einfach nicht verstehen, dass es sich nicht lohnt ein Hostel für 3 Stunden zu nehmen. Ich hätte gegen 4 aufstehen müssen, damit ich mich in Ruhe fertig machen kann und dann zum Flughafen fahre, damit ich rechtzeitig einchecken kann. Ich sagte ihm, ich hätte kein Geld und keine Lust. Er meinte, er bringt mich hin und zahlt mir das Hostel. Ich hatte aber keine Lust mit ihm irgendwo hinzufahren und setzte mich dann weg und meinte, ich würde hier warten und lesen. Dann irgendwann ging er zum Glück.
Ich dachte, ich würde die einzige sein, aber zum Glück waren viele Mitarbeiter (die komischerweise rein und rausgehen konnten) am Flughafen und machten sauber, etc. sodass ich nicht alleine war. Später schaute ich noch einen Film. Gegen halb 6 machte ich mich dann auf zum Check In, nur um zu sehen, dass keiner da war. Also hieß es wieder warten.
Naja im Endeffekt hat alles geklappt und ich bin ins Flugzeug eingestiegen und habe die Augen zu gemacht und bin erst beim Landeanflug wieder aufgewacht.
In Kuala Lumpur musste ich durch die Zollkontrolle, um zu meinem Gepäck zu kommen. Sprich, ich habe ein Visum bekommen, nur damit ich das in wenigen Stunden verwirken kann. Ich versuchte, den früheren Flug zu bekommen, aber mir wurde gesagt, dass ich dann einen komplett neuen Flug buchen müsste. Also vertrödelte ich meine Zeit auf dem Flughafen, der sehr laut war. Viele Kinder, die ständig am Heulen oder Schreien waren, ständige Durchsagen, etc. Ich habe aber auf meinem Weg zum Terminal einen Laden gefunden, der getrocknete Früchte, Fisch und dazu noch Gummibärchen verkaufte, die man aber vorher probieren konnte. Also ging ich durch den Laden und bediente mich bei den Schälchen.
Der Flug nach Jakarta war unspektakulär.
In Jakarta angekommen, musste ich mir erst einmal ein Visum kaufen. Ich konnte einen Bus in die Stadt nehmen, der mich nur knapp 2€kostete. Während des Wartens traf ich zwei nette Herren, wovon mir der eine Herr die ganze Zeit von Jesus Christus erzählte und meinte, er wünschte sich, ich würde auch an Jesus glauben, damit wir uns im Himmel wieder sehen.
Die Busfahrt war interessant, weil ich schon einen kleinen Einblick in die Stadt bekam. Meiner Meinung nach ist Jakarta eine Mischung aus New York (modern, Hochhäuser, westlich) und Bangkok (arm, kleine Hütten, spartanisch) mit dem muslimischen Einschlag.
Das Hostel ist sehr schön, geräumig und groß, sauber.
Nun sitze ich am Frühstückstisch und bereite mich auf einen langen Spaziergang vor.
der Nachtbus

Skyline Jakarte (mit Smog)


Montag, 10. September 2012

Lazy days...

Das ist das Motto meines momentanen Aufenthalts in Sihanoukville.
Gestern habe ich den ganzen Tag nur am Strand verbracht und nichts gemacht, außer für den anstehenden TOEFL-Test gelernt.
Heute haben wir erst einen langen Strandspaziergang gemacht, weil wir den Otres-Strand sehen wollten, der weniger touristisch, aber dennoch wunderschön sein soll. Zwischen unserem "Heimat"-Strand und dem Otres-Strand gab es ein Stück, ohne Bars und Restaurants, dafür voller Schmutz und Dreck. Weniger schön.
Der Otres-Strand war wirklich sehr schön und sehr sehr ruhig. Dort lagen wir einfach auf Strandliegen und genossen den Tag. Da es sehr windig war und das Meer sehr aufgewühlt war, ging ich nicht ins Wasser (war ja gestern schon). Danach ging es zurück in unser neues Hostel.
Nun sitzen wir im Hostel und lassen den Abend ruhig ausklingen.


Nachtrag: Soeben noch einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachtet, den ich hier nicht vorenthalten will :)


Freitag, 7. September 2012

Kep - ein beschauliches Örtchen

Mein Tag startete früh, schon gegen 6 war ich wach, machte mich fertig für den Tag und wollte auschecken. Schlecht war nur, dass keiner an der Rezeption war, obwohl ich meinte, dass ich gegen 7 auschecken möchte. Glücklicherweise kamen dann doch die Mitarbeiter und ich konnte auschecken und zum Bus gehen. Dieser fuhr nicht, wie mir gesagt um 7h auch nicht um 7h30, sondern erst 7h45. Somit hatte ich genügend Zeit zum Frühstücken.
Die Busfahrt nach Kep war sehr sehr ruckelig. Die teilweise nicht vorhandenen Straßen waren, wenn dann doch irgwie vorhanden, mit Schlaglöchern überseht. Ich habe irgendwo auch einmal gelesen, dass Kambodscha Erfinder der Schlaglöcher ist, da es hier so viele gibt und sich keiner drum kümmert.
Ich dachte eigentlich, dass Kampot an Langerweile nicht zu unterbieten ist. Das stellte sich als falsch raus, Kep unterbietet das knallhart. Grund ist zum einen die Nebensaison, in der alles aufgefrischt und noch schnell für die Hauptsaison vorbereitet wird und zum anderen ist in Kep wirklich nichts los.
Also lief ich ein bisschen am Meer entlang und habe mich dann zum Lesen hingesetzt. Nach einer Weile kam ein, meiner Meinung nach, geistig Verwirrter und wollte mir irgendetwas mitteilen. Ich packte langsam meine Sachen, nahm ihm meine Spritedose aus der Hand und erklärte ihm, dass ich gerne allein hier weiterlesen möchte. Das hat er nicht wirklich verstanden, deswegen schenkte ich ihm meine Käsecracker und ging davon. Leider ging er den gleichen Weg, sodass ich ein paar Minuten warten musste. Da die Straße schnurgerade aus ging, drehte er sich immer wieder um und winkte mir. Freundlich winkte ich ihm immer wieder zurück.
Nach einer Weile kam ein Tuk Tukfahrer zu mir und fragte mich, was ich hier in Kep machte. Ich erklärte ihm, dass ich die Zeit genieße und nur rumlaufe. Da lachte er mich aus und meinte, hier wäre nix los. Deswegen machte ich dann mit ihm die Tour zu den Pfefferplantagen, da ich keine Ahnung hatte, wie Pfeffer vor seiner Zeit in der Mühle aussieht.
Nach einer anscheinend endlosen, holprigen Fahrt kamen wir endlich an. Und es war das Paradies.
Neben den vielen Pfefferpflanzen gab es viele, viele Mangobäume, Kiwibäume, Durianbäume, Taropflanzen und und und. Dazu gab es einen wunderschönen Ausblick auf das Tal.
Danach ging es zurück nach Kep, wo ich nur 30 Minuten auf den Bus warten musste.
Gerade rechtzeitig schaffte ich es nach Kampot und dann zum Hostel, nur um zu erfahren, dass mein Pick-Up schon 10 Minuten eher da war, normalerweise kommen die immer 10 Minuten zu spät.
Ich habe an der Rezeption nachgefragt und der Typ hat mir sehr unfreundlich erklärt, dass er nicht wusste, wer heute nach Sihanoukville fährt. Wundert mich, hatte ich bei ihm doch um 7h meinen Rucksack abgegeben und dazu gesagt, dass ich gegen 3 wieder da bin, weil ich dann nach Sihanoukville fahre. Anyway, ich durfte dann, natürlich nur gegen Bezahlung, bei der Firma anrufen und versuchte, alles zu klären. Nach einem weiteren Anruf, wurde mir gesagt, dass ich gleich abgeholt wurde und irgendetwas mit Planänderung.
In der Tat wurde ich nicht zu einem Bus, sondern einem Taxi gebracht. Nach endlosem Warten fuhren wir auch irgendwann los. Und es wurde eng, sehr eng. Rekord auf der Fahrt waren 10 Personen in dem Auto. 4 Erwachsene saßen vorne und ich saß mit 3 Erwachsenen und 2 Kindern hinten. Zum Glück saß ich am Fenster. Trotzdem war es unbequem. Interessant war auch das Motorrad im Kofferraum.
Aber hat ja alles prima gepasst und nach keine Ahnung wie vielen Stunden waren wir auch schon in Sihanoukville.
Von der Taxistation musste ich noch ein Mototaxi zum Hostel nehmen.
Im Hotel angekommen, wurde mir gesagt, dass ich der allererste Gast bin und dafür ein Frühstück bekomme. Außerdem wurde ich zu der Eröffnungsfeier eingeladen. Im Endeffekt hieß das für mich Open Bar und Buffet. Alles hat sehr sehr lecker geschmeckt, wobei ich bei den meisten Sachen nicht weiß, was ich gegessen habe. Bei dem einen wurde mir gesagt, dass ich Nudeln mit frischen Gemüse mit einer Art Fischsuppe essen soll. Hat auch gut geschmeckt. Insgesamt habe ich 3 Portionen verdrückt :)
Das Zimmer ist auch sehr schön, Bad wohl etwas klein, aber dafür sind wir hier nah am Strand und bezahlen einen guten Preis.
Morgen kommt die Australierin nach und dann habe ich auch wieder Kompanie.
Impression von Kep

Jetzt weiß ich, wo ich hin muss, wenn ich dahin soll, wo der Pfeffer wächst


Mangobäume, überall waren Mangobäume