Diese Tour stand also diesen Tag auf dem Programm.
Pünktlich um 4h klingelte unser Wecker und pünktlich um 5h ging es früh morgens los zu den Tempeln in der Umgebung. Viel habe ich von der Fahrt nicht mitbekommen, weil ich im Bus gleich eingeschlafen bin. Beim Borobudur angekommen, waren wir zum Glück nur wenige Touristen, die sich diesen Tempel anschauen wollten. Der Tempel hat auch gerade erst aufgemacht und somit hatten wir die meiste Zeit alles für uns allein. Die Sonne schien auch schon wunderschön und war noch nicht so heiß, sodass man sich alles in Ruhe anschauen konnte. Gegen 7h durften anscheinend auch die Einheimischen in die Tempelanlage, denn plötzlich waren wir von Schulkindern umringt, die uns in ein langes Gespräch über Deutschland, Essen, Filme, etc. wickelten.
Nachdem wir mit der Besichtigung fertig waren, ging es mit dem Bus weiter zum nächsten Tempel. Dieser war aber sehr klein und ich hatte keine Lust, Eintritt dafür zu bezahlen. Stattdessen gingen wir in das Kloster, welches gleich um die Ecke war. Das war meiner Meinung nach im Endeffekt viel schöner.
Dann ging es wieder in gewohnter Manier ab in den Bus und zur letzten Tempelanlage. Leider waren die meisten Tempel durch ein großes Erdbeben 2006 zerstört worden, sodass eigentlich -abgesehen vom Haupttempel- nur noch Ruinen zu sehen waren. Damit waren wir also dann auch relativ schnell durch.
Zurück in Yogya gab es einen kleinen Snack und dann ging es zum Vogelmarkt. Dafür mieteten wir uns ein Becak, eine Art Rikscha. Leider war unser Fahrer schon etwas älter und ächzte die ganze Zeit beim Fahren. Außerdem hatten wir den Eindruck, dass wir zu Fuß schneller wären und das uns der gute Mann gleich zusammenbrechen wird. Irgendwie hat er es dann aber doch geschafft, uns zum Vogelmarkt zu bringen.
Der Markt begrüßte uns mit vielen vielen Vogelkäfigen, vollgestopft mit Vögeln, Wellensittichen, Krähen, Hühner, Eulen, kleine und große Vögel. Dazu gab es an anderen Ständen Insekten jeglicher Art, Skorpione, Schlangen, Mäuse, Hamster, Kaninchen, Katzen- und Hundebabys und viele viele andere Tiere.
Im Endeffekt war es ein Zoofachgeschäft im Freien mit Konzentration auf Vögel.
Zurück im Hostel ging es erstmal in den wohlverdienten Pool. Danach gabs Essen und ein großes, leckeres Bintang.
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