Samstag, 22. September 2012

4° in Indonesien sind möglich...

Die letzten Tage war ich auf Tour und verbrachte die meiste Zeit in einem Minibus.
Vorgestern ging es los und wir fuhren in Richtung Mount Bromo und übernachteten in einem deutschen Gasthaus mit ekelhaften Essen. Am nächsten Tag ging es schon um 3h30 aus den Federn, da wir auf die Aussichtsplattform fahren wollten, um den Sonnenaufgang über Mount Bromo, einem aktiven Vulkan, zu betrachten. Da es sehr kalt war, nämlich 4°C, mussten wir unsere dicksten Sachen anziehen.
Da wir nicht durch die dunklen Straßen laufen wollten, nahmen wir den Jeep und waren innerhalb 20 Minuten am Fuße des Berges angekommen. Wir mussten nur noch eine halbe Stunde den Berg hochlaufen und waren dann endlich auf der Aussichtsplattform. Genau rechtzeitig, denn die Sonne war schon auf aufgehen (sein). Auf der Aussichtsplattform selber war es ziemlich voll und viele Menschen drängten sich um den besten Platz, um da das beste Foto zu machen.
Der Sonnenaufgang war weniger spektakulär, der Blick war super. Wir hatten einen super Ausblick auf die vielen Berge und Vulkane in der Umgebung.
Nachdem wir unsere Fotos gemacht hatten, ging es zurück ins Hostel und gleich duschen, da der Weg sehr sehr staubig und sandig war.
Dann ging es in den Minibus und auf in Richtung Sempol, unserem nächsten Domizil für die Nacht. Abends kamen wir auch pünktlich zu einem großen und angenehmen Abendessen an.
Am nächsten Tag ging es um 5h in Richtung Ijen. Dort angekommen erwartete uns neben der bereits gewohnten Kälte und ziemlich steiler Berg und eine anderthalb stündige Wanderung auf den Gipfel.
Ijen ist sehr bekannt für seinen Schwefelabbau auf Java und seinen türkisen Vulkansee.
Neben uns liefen die Einheimischen, die den Schwefel aus den Vulkankrater an den Fuß des Berges brachten, damit der Schwefel weiter transportiert und verarbeitet werden kann. Teilweise trugen die Männer 80 Kilo und bekommen dafür maximal 6€ am Tag.
Nach einem beschwerlichen und rutschigen Abstieg ging es wieder in den Minibus und wir nahmen Fahrt in Richtung Bali auf.
Lange, lange ging die Fahrt, wir mussten mehrmals warten und in Ketapang, dem Fährort auf Java, mussten wir eine halbe Stunde auf einen Bus warten, der nicht kam. Dann sollten wir auf die Fähre laufen, weil eben kein Bus da war. Die Fährfahrt war angenehm, die folgende Busfahrt leider nicht. Wir brauchten für ca 120km mehr als 5h und auch in Denpasar angekommen, mussten wir uns ein Taxi organisieren, dass uns nach Patang Bai, unserem heutigen Ziel brachte. Gegen 11 sind wir hier endlich angekommen und mussten nur noch das Hostel suchen, was allerdings ein bisschen schwierig war, weil es gut versteckt ist.
Jetzt endlich sind wir aber da und können den Abend ausklingen lassen.

Impressionen der letzten Tage (chronologisch geordnet):




C'est moi





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