Nach einer gestrigen (versprochenen) 10h Busfahrt, die sich dann doch nur um 2h hinausgezögert hat, bin ich aus Siem Reap am Abend in Kampot angekommen.
Mir wurde die Stadt von allen als eine ruhige, beschauliche Stadt, die jedoch sehr schön anzuschauen ist, beschrieben, deswegen war ich neugierig und voller Vorfreude. Abends saß ich noch ein bisschen im Hostel, dass seine 2$ wirklich wert ist: kaputte Tischdecke, Kaschemme durch und durch, kleine Portionen zu überteuerten Preisen, Ratten im Garten und statt der versprochenen 3 Betten im Dorm sinds doch nur 14 (lediglich nur 1 belegt) mit 2 Lampen und ohne Steckdosen, WC und Duschen (kalt!) über den Hof weg. Hurra. Aber naja, ich bin ja nur zum Schlafen hier.
In der Nacht regnete es bis heute gegen 12, weswegen ich erst einmal in Ruhe ausgeschlafen habe und mich dann in Ruhe tagfertig gemacht habe.
Danach ging ich erstmal auf die Suche nach einem geeigneten Ort zum Frühstücken. Eigentlich wollte ich in ein spezielles Bistro, dass von tauben Menschen geführt wird. Dies ließ sich allerdings überhaupt nicht finden, sodass ich in einem anderen Bistro mein Frühstück gegen halb 2 einnahm. Es gab Bananen in einem Ei-Müslimantel gebratenen mit Nutella und Eis. Dazu ein leckerer Fruchtshake. Nach einer Weile-
Huch, da ist mir wohl eben ne Ratte durch die Beine gelaufen, während ich hier schreibe... Mmmhh... zum Glück bin ich hier morgen weg!
- gönnte ich mir noch den leckeren Cashew-Kuchen. Sehr lecker.
Bei meiner Suche hatte ich schon einen kleinen Einblick in das Leben der Stadt bekommen. Ich habe das Gefühl, die Menschen habe nicht viel zu tun. Die meisten sitzen vor ihrem Haus und schauen auf die Straßen, wo nichts los ist. Während die Häuser hier wirklich wunderschön sind, leiden die Straßen. Es gibt keine geteerten Straßen, keine Straßenlampen, keine richtigen Leitungen etc. Kambodscha extrem ;)
Der alte Markt entpuppte sich dann als eine Baustelle. Er wird gerade moderner gestaltet. Dementsprechend war da auch nichts los.
Bei Google konnte ich zum Glück den anderen Markt finden und lief dann da hin. Märkte sind wenigstens interessant und lassen ein bisschen Zeit vergehen. Der Markt war anders als die bisher besuchten. Alles war mit Planen verhangen, die durch das Regenwasser ziemlich tief hingen und ich mich ducken musste, damit ich an den Ständen vorbei gehen konnte.
Der Essensmarkt war genauso wie die anderen: Früchte, Gemüse, Fisch, viiiiiel Fisch, Fleisch etc. Auf der anderen Seite gab es Sachen für den täglichen Gebrauch. Klamottenläden und Supermärkte, sowie Drogerien gibt es in Kambodscha nicht so wirklich. Das kauft man auf dem Markt.
Ziemlich bald war ich durch den Markt durch und lief noch ein bisschen durch die Straßen.
Danach holte ich noch mein Ticket nach Sihanoukville, dem schönsten Strandort in ganz Kambodscha.
Danach verspürte ich ein leichtes Hüngerchen, dass ich mich also wieder in ein Restaurant begab und ein ausführliches Abendbrot hatte - Garlic Bread, Loc Lac und Ice Tea. Wer hätte gedacht, dass ich ein ganzes Knoblauchbaguette bekomme... Naja, ich nahm mir also viel Zeit mit dem Essen, was sehr lecker war. Danach ging es im dunkeln zurück ins Hostel. Sehr angenehm...
Anbei wieder einige wenige Impressionen aus Kampot:
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