Freitag, 3. August 2012

Heiß, laut, voll: Bangkok

Nun ist meine Zeit hier in Bangkok leider schon viel zu schnell vorbeigegangen und es muss leider weitergehen.
Am Mittwoch haben wir erst einmal ausgeschlafen.
Um uns besser zurecht zu finden, haben wir eine Touristinformation gesucht. Leider verstehen einen die meisten Thais nicht, schicken einen aber dennoch in eine Richtung. Weil uns die eine Dame unbedingt weiterhelfen wollte, allerdings nicht wusste, wo wir hinwollen, schickte sie uns glücklich zu einer öffentlichen Toilette. Zum Glück haben wir dann aber doch eine nette Frau getroffen, die uns weiterhelfen konnte und uns auch gesagt hatte, welche Tempel wir uns am besten anschauen sollten. Sie erklärte auch einem TukTuk-Fahrer die Route und sagte uns, dass wir ihn erst am Ende der Fahrt bezahlen sollten. Also ging es los zum ersten Tempel, der von einem riesigen, stehenden Buddha garniert wurde. Dieser ist ca. 35m groß, wurde uns voller Stolz erklärt. Nachdem wir uns die Tempelanlage angeschaut haben, fuhren wir weiter zum nächsten Tempel. Auch hier vollzog sich wieder das gleiche Spiel, wie bei allen anderen Tempeln auch: Schuhe ausziehen, umschauen, Bilder machen, versuchen Buddha nicht mit den Füßen "anzuschauen" und den Mönchen ausweichen.
Nach dieser Tempelanlage erklärte uns unser Tuktukfahrer, irgendetwas mit Tankgutscheinen und fuhr uns zu einem Schneider. Wir dachten, er müsste jetzt tanken fahren, aber in Wirklichkeit wollte er, dass wir etwas in dem Laden kaufen und er damit Profit mit uns macht. Also sind wir in den Laden, haben nett gelächelt, den Kopf geschüttelt und sind wieder ins TukTuk gestiegen. Der Fahrer fand das nicht so gut, fuhr uns dann wortlos zum "Golden Mount". Das ist eine große goldene Skulptur.
Da dieses Wochenende der sogenannte Buddhatag gefeiert wird, war da auch allerhand los und viele Schulklassen unterwegs, die tanzten und Musik machten. Es flitzten auch Kamerateams rum und Security. Wir wurden dann aufgrund unserer Kleidung aufgefordert, uns zu verstecken. Ich hatte noch ein Tuch dabei und habe es um die Schultern geschlungen und Carina musste sich dann hinter mir verstecken. Wir durften auch nicht in den Tempel hinein. Trotzdessen haben wir hineingeschaut und das Gebet von einem Mönch mitgehört.  Danach haben wir uns wieder versteckt, weil auch plötzlich ganz viele Mönche unterwegs waren, die man als Frau nicht anschauen sollte.
Plötzlich formierten sich alle Beteiligten der Zeremonie und die Dame, die die ganze Zeit für das Aufsehen sorgte, kam aus dem Tempel. Mittlerweile sind wir uns ziemlich sicher, dass das eine Frau aus der Königsfamilie war.
Nachdem wir gewartet und auch endlich in den Tempel konnten, merkten wir, dass unser Tuktukfahrer einfach weggefahren ist (später wurde uns erklärt, dass das normal ist, wenn man nichts in diesen Läden kauft und die Fahrer keinen Profit bekommen). Also haben wir erst einmal was gegessen und sind dann nach Hause gelaufen. Da haben wir Bekanntschaft mit unseren Zimmergenossen gemacht, die alle sehr nett sind.

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