Montag, 13. August 2012

Ko Phanghan

Unsere nächste Station hieß Ko Phanghan und war mit der Fähre in etwa 3 Stunden zu erreichen. Dort angekommen, machten wir uns auf die Suche nach unserem Hostel. Mit dem Taxi dauerte die Fahrt circa 30 Minuten. Im Hostel angekommen, fiel uns auf, dass wir nicht -wie erwartet- mit 13 anderen Personen im Zimmer schlafen, sondern nur zu 3. waren. Auch gut. 
Ko Phanghan war im Endeffekt viel leerer als erwartet und damit auch ruhiger. Normalerweise ist der Strand, an dem wir waren, richtig voll, wenn die sogenannte Full Moon Party ist. Bei der letzten am Anfang des Monats waren 80.000 Menschen da.
Wir waren die ganzen Tage eigentlich nur am Strand, da die Insel nicht viel zu bieten hat bzw. Carina keine Tour machen wollte und ich auch keine Lust hatte, allein irgwo hinzugehen. 
Am ersten Abend lernten wir auch noch einige andere Reisende aus England, Deutschland (Leipzig :) ), Italien und Frankreich kennen. Da an dem Abend auch die Half Moon Party im Dschungel stattfand, beschlossen wir, dahin zu gehen. Da waren dann nur ca. 500 Personen. Vorher haben wir uns noch Bodypainting gemacht, da alles dort in Schwarzlicht angestrahlt wurde und somit die hellen Farben richtig leuchteten. Die Party war lustig, wäre langweilig alleine gewesen, deswegen war ich froh, das wir in einer Gruppe waren. Wir blieben solange, um dann noch, nach der Rückfahrt, den Sonnenaufgang am Strand zu genießen.
Am Nachmittag beschloss ich einen Tauchkurs zu belegen. Dafür musste ich mit dem Taxi ca. 40 Minuten über die halbe Insel fahren, da die meisten Tauchschulen genau auf der anderen Seite der Insel waren. 
Am nächsten Tag früh um 7 ging es dann auch los. Ich wurde vom Hostel abgeholt und zum Boot gebracht. Dort angekommen, hatten wir noch genügend Zeit für ein Frühstück, da wir zurück nach Ko Tao fuhren. Das Frühstück war sehr lecker und danach war mir aber ein bisschen schlecht vor Aufregung. Später gab mir mein Tauchlehrer eine kurze theoretische Einführung ins Tauchen. Ich hatte auch Glück, da wir nur 3 Personen waren und 2 Tauchlehrer hatten. Die anderen beiden sprachen nur französisch, sodass ich einen Tauchlehrer für mich hatte. Dann waren wir auch schon da und ich musste die Tauchrüstung anlegen. Nach dem Sprung ins Wasser, mussten wir an der Oberfläche alles üben. Also, was man macht, wenn man Wasser im Mund hat oder Wasser in der Tauchbrille hat. Und wie man reagiert, wenn das Atemgerät weg ist. Die Übungen habe ich gut gemeistert und nachdem wir alle die Übungen gemacht haben, ging es zum ersten Tauchgang in die Tiefe. Ich hatte dabei Probleme mit meinen Ohren und sie taten schon weh, obwohl ich die ganze Zeit den Druckausgleich gemacht habe. Unten angekommen, ging es dann aber zum Glück. Zuerst waren wir auf 3m Tiefe und haben uns die Korallen angeschaut. Ich bin vorne weg getaucht und mein Tauchlehrer war halb über, halb hinter mir und hat mich geführt. Ich habe mich zwischenzeitlich wie eine Puppe gefühlt, weil ich eigentlich nichts gemacht habe, nur geschaut und gepaddelt. 
Am Ende waren wir auf 10m Tiefe und wir konnten viele viele Fische sehen.
Nach ca 40 Minuten war alles schon wieder vorbei und wir sind wieder nach oben gegangen. Dann gab es eine Mittagspause und wir sind an eine andere Bucht gefahren. Da sind wir dann gleich tauchen gegangen, ohne vorherige Übungen. Insgesamt waren wir bei 9m Tiefe 37Minuten unter Wasser.
Was ich alles gesehen habe: (die meisten Fische kann ich garnicht benennen) Clownfische, Sternfische, Seepferdchen, Löwenfisch (giftig), Baracudas, noch einige andere aus dem Film "Findet Nemo", viele viele Korallen, Muscheln, Anemonen, Seeigel und ganz viele bunte, verschiedene Fische, die wunderschön waren.
Leider habe ich keine Fotos gemacht, weil ich meine Kamera nicht mitgenommen habe und ein Unterwassergefäß 20€ gekostet hätte. Außerdem wäre die Kamera nur hinderlich gewesen.

Abends zurück auf Ko Phanghan wartete ich auf Carina, ich hatte mir natürlich noch den Zeh auf dem Boot gerammt, sodass ich nicht richtig laufen konnte (aber jetzt ist es wieder gut!) und aß noch etwas.

Wir haben dann die Nachtfähre nach Krabi gebucht. Nach einer Dusche ging es dann auch schon los. Die Fähre sah richtig lustig aus, denn auf dem Boot waren 80 kleine Betten, in die ich nicht richtig passte. Zum Glück war die Fähre nicht voll, sodass sich alles gut verteilt hat. Ich konnte, trotz gutem Seegang, gut schlafen und kam ausgeruht auf Surat Thani an. Von dort aus ging es mit dem Bus nach Krabi. Dort wiederum ging es mit einem Taxi nach Ao Nang, einem wunderschönen Strand, wo wir gestern angekommen sind. Auf dem Weg haben wir ein Pärchen aus Israel und 2 Jungs aus Deutschland getroffen, mit denen wir heute was machen werden.

Ao Nang, unser momentanes Domizil

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